Supervision

Die Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching (ÖVS) definiert Supervision wie folgt: Supervision ist die professionelle Beratungsmethode für alle beruflichen Herausforderungen von Einzelpersonen, Teams bzw. Gruppen und Organisationen. Die Supervisorin/der Supervisor unterstützt Sie dabei, berufliche Handlungen zielgerichtet, effizient und erfolgreich zu gestalten. Ziel von Supervision ist es, im Einzelgespräch, im Team oder in der Gruppe berufliche Situationen zu reflektieren und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu befähigen, die damit verbundenen Probleme und Herausforderungen konstruktiv zu bewältigen, Konflikte zu lösen und Veränderungsprozesse aktiv zu steuern.

Supervision betrifft also den beruflichen (in meinem Verständnis, den professionellen) Bereich. Sie dient dazu das Handeln in diesem Bereich zieldienlicher zu gestalten und zu verbessern.

Supervision kann sowohl im Einzelsetting, als auch in Gruppen (Gruppen- und Teamsupervision) erfolgen. Im Bereich sozialer Organisationen ist Supervision sehr verbreitet und teilweise vorgeschrieben. In Firmen gewinnt Supervision sowohl im Einzelsetting als auch für Teams immer mehr an Bedeutung.

In diversen psychosozialen Ausbildungen ist außerdem die Absolvierung einer bestimmten Anzahl von „Lehrsupervisionsstunden“ zu absolvieren. Die Lebens- und Sozialberatungsausbildung setzt beispielsweise 100 Stunden (davon mindestens 10 Einzelsupervisionsstunden) voraus. Die Qualifikation für SupervisorInnen ist Teil einiger Berufsbilder (z.B.: Psychotherapie, Lebens- und Sozialberatung). Supervision ist demnach kein „freier“ Beruf. Die ÖVS führt eine Liste der von der Vereinigung zertifizierter SupervisorInnen mit unterschiedlichen Grundberufen, die WKO führt eine Liste aller Lebens- und SozialberaterInnen mit der nachgewiesenen Zusatzqualifikation „Supervision“).

Supervision hat ein Ziel. Der Prozess soll helfen berufliche Handlungen zielgerichtet, effizient und erfolgreich zu gestalten. Organisationen stellen also Mittel zur Verfügung um die Effizienz zu erhöhen. Aus meinen beruflichen Erfahrungen kommt dieser Aspekt vor allem bei Supervisionen im sozialen Bereich zu kurz. Supervision wird dort oft zum Selbstzweck und sinnvolle Reflexion wird zur wiederkehrenden, wenig nützlichen „Nabelschau“. Das Wohlergehen der Mitglieder ist nicht das primäre Ziel von Supervision. Allerdings belegen Studien der Glücksforschung und der Arbeitspsychologie, dass Arbeitszufriedenheit und ein gutes Arbeitsklima sehr wichtige Antezedenzien für gute Leistung ist. Dieser Aspekt geht oft in ökonomisch orientierten Organisationen verloren. Supervision wie ich sie verstehe bringt diese ausgeblendeten Aspekte von außen zusätzlich ein. Sie hilft bei der Klärung von Konflikten und führt dazu, dass diese früher angesprochen werden. Das führt allerdings auch dazu, dass Supervision oft im ersten Schritt als unangenehm empfunden wird.

Ich biete Einzel- und Gruppensupervisionen, sowohl im Bereich sozialer Einrichtungen, als auch in Unternehmen an. Ich bin sowohl ÖVS, als auch WKO zertifiziert und berechtigt im Bereich der Lebens- und Sozialberatung Lehrsupervision durchzuführen. In diesem Bereich leite ich auch regelmäßig Lehrgänge.

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Sind Sie eine Führungskraft?

Ich vermute stark, dass sie das sind, auch wenn sie in ihrem Beruf vielleicht keine explizite Führungsverantwortung haben. Menschenführung ist ein alltäglicher und ein dynamischer Prozess. Sie tragen dazu bei, die Handlungen von Menschen auf ein Ziel auszurichten. Jede Art von Koordination von Handlungen von Menschen ist ein Akt der Führung. Eine der an den weitesten verbreiteten, expliziten Führungsrollen ist die Elternschaft.

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