Beziehung

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Gute Beziehungen machen glücklich

Die Qualität unserer sozialen Beziehungen bestimmt maßgeblich unsere Lebensqualität. Das belegen nicht nur viele Studien, sondern auch unsere persönliche Erfahrung. Dementsprechend häufig sind soziale Beziehungen aller Art Gegenstand psychosozialer Beratung. Jene Fähigkeit, die es gestattet qualitativ hochwertige positive Beziehungen zu gestalten, ist die soziale Kompetenz. Diese fußt, wie schon Aristoteles in seinen Überlegungen zu Freundschaft feststellt, auf einer entwickelten Persönlichkeit und einem positiven Selbstbezug. („Wie kann ich andere mögen, wenn ich mich selbst nicht mag?“). Sozial kompetente Menschen haben es in vielen Bereichen des Lebens deutlich leichter, sind erfolgreicher und auch glücklicher.

Beziehungsgestaltung ist ein aktiver Prozess

Doch selbst mit einer hohen Ausprägung dieser Eigenschaft ist es vor allem im Bereich von (intimen) nicht immer leicht. Gerade dieses Feld ist dominiert von gesellschaftlichen Dogmen, Vorurteilen, Irrtümern und Einschränkungen. Auch wenn hier glücklicherweise viel in Bewegung gekommen ist, und Zweifel an der einen einzigen seligmachenden Beziehungsart aufkommen, herrscht oft gerade durch den Wegfall klarer und einfacher Antworten auf die Frage „Wie soll ich meine Beziehung(en) leben?“, Verwirrung.

Dies betrifft ganz besonders intime Beziehungen. Trotz der Allgegenwärtigkeit und Verfügbarkeit von Sexualität, steht der vermeintlichen Offenheit, nach wie vor ein Wald an ideologisch und gesellschaftlich geprägten Vorstellungen und Tabus im Weg. Hier den eigenen Weg zu finden und unbeirrt zu gehen ist nicht leicht. Schlussendlich bedarf es jedenfalls der Abstimmung mit PartnerInnen, denn jede Beziehung hat zwei Beteiligte und ist wiederum in ein ganzes Netz von anderen Beziehungen eingebunden. Kein Mensch ist eine Insel.

Beziehungen sind auch nicht zeitlich konstant. Sie verändern sich mit den beteiligten Personen. Sie müssen also regelmäßig neu definiert werden. Der Anlass dafür ist oft eine Krise. Durch gute, offen Kommunikation (ggf. mit professioneller Begleitung) kann es gelingen die Beziehung den geänderten Rahmenbedingungen anzupassen. Dem verständlichen Wunsch danach, dass es doch „wieder so werden soll, wie es einmal war“, kann allerdings meist nicht Rechnung getragen werden. Das ist meist anfangs leidbesetzt, bietet aber auch neue Möglichkeiten. Wir alle wissen, dass Beziehungen nicht für die Ewigkeit sind. Sie können (müssen aber nicht) ein Leben lang dauern. Auch wenn Beziehungen enden, kann es gelingen eine Trennung, so schmerzvoll sie auch sein mag, dass eine andere Art von positiver Beziehung, daraus erwachsen kann. Das ist vor allem bei gemeinsamen Kindern notwendig. Auch kann die gemeinsame Zeit, die wahrscheinlich auch irgendwann sehr positive Aspekte hatte, so wertgeschätzt werden.

Meine erste Freundin hat mir einmal (freundlich) gesagt, dass die beste Entscheidung ihres Lebens war mich zu verlassen. Ich habe lächelnd erwidert, dass dies die zweitbeste Entscheidung war, denn die beste war es, mit mir die Beziehung zu beginnen. Sie konnte dem zustimmen, was mich sehr gefreut hat.

Wenn es also vielleicht in ihrer Beziehung nicht rund läuft oder sie derzeit keine haben, wenn sie das Gefühl haben Beziehung und Sexualität nicht den gesellschaftlichen Konventionen folgend, leben können bzw. wollen. Wenn sie gerne mehr FreundInnen hätten und die Qualität ihrer Freundschaften gerne verbessern würden,

rufen sie mich unter 0664 840 35 77 an, oder

schreiben sie mir an gros@gros.at.

Ich bin in der Expertenliste für Paarberatung der WKO gelistet..

 
 

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